| Epigramm - Verwandte ArtikelEs handelt sich hier um eine Übersicht die Definition, die dem Wissensgebiet Epigramm verwandt sind.Dieser Link führt Sie zum Artikel über Epigramm.Die Eng-verwandte Artikel behandeln direkt das Thema Epigramm. Dort finden Sie Epigramm Beschreibung. Wenn es sich um ein definierbares Objekt handelt muss es dort auch eine Epigramm Definition geben. Verweise zu den anderen Beschreibungen - in welchen es ebenfalls über Epigramm geht - befinden sich weiter unten.
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- Epigramm (5729 Byte)
1: '''Epigramm''' (griech.), ursprünglich "Aufschrift" an einem Weihgeschenk, einem Grabmal, einem Kunstwerk etc., lediglich mit dem Zweck der Bezeichnung des Gegenstandes und dessen Bedeutung.
3: Später erhielten diese Inschriften eine poetische Erweiterung, indem sie in knappster Fassung des Sinnes, meist in Distichen, auch Gefühlen und Gedanken Raum gaben, welche sich an die betreffende Person, Handlung oder Begebenheit knüpften, und bildeten sich so zu einer selbständigen Dichtgattung heraus. [[Gotthold Ephraim Lessing|Lessing]] erklärt das Epigramm für ein Gedicht, in welchem nach Art der eigentlichen Aufschrift unsre Aufmerksamkeit und Neugierde auf irgend einen einzelnen Gegenstand erregt und mehr oder weniger hingehalten werden, "um sie mit Eins zu befriedigen".
5: ... ein Rätsel) durch einen scheinbaren Widerspruch gespannt, letzterer durch eine überrraschende Deutung des Sinnes herbeigeführt wird (daher auch der deutsche Name '''Sinngedicht''' für Epigramm). Begründer der epigrammatischen Kunst war [[Simonides von Keos]], dessen Epigramme, zum großen Teil für die Monumente der Kämpfer in den Perserkriegen gedichtet, Muster poetischer Auffassung sind und sich durch Schärfe des Gedankens und großartige Einfachheit auszeichnen. In der Folge fand das Epigramm die allgemeinste Pflege, und der poetische Sinn der Griechen entfaltete in dergleichen kleinen Gedichten noch lange eine große Anmut, Vielseitigkeit und Gewandtheit, auch nachdem ihnen die Kraft zu größeren Pro-Auktionen entschwunden war.
Beschreibungen, in welchen das Thema Epigramm angesprochen wird, aber nicht direkt behandelt.
Falls Sie in der oberen Artikel-Liste nichts passendes gefunden haben, können Sie folgende Artikel durchstöbern. Diese Artikel wurden ausgesucht, weil es dort ebenfalls um das Thema Epigramm geht. - Literatur (6589 Byte)
- Sieben Freie Künste (2331 Byte)
- Weltwunder (3607 Byte)
1: Die älteste vollständige Überlieferung der Liste der '''Weltwunder''' findet sich in einem [[Epigramm]] des [[Antipatros von Sidon]] ([[2. Jahrhundert v. Chr.]]), der eine Art Reiseführer des Altertums schrieb.
- Aischylos (5422 Byte)
- Tunika (2258 Byte)
- Schnaderhüpfel (1422 Byte)
1: '''Schnaderhüpfel''' (auch ''Schnadernhüpfel'', ''-hüpferl'' oder ''-hupfl'') sind bei den [[Alpen]]bewohnern in [[Bayern]], [[Tirol]] und [[Steiermark]] improvisierte [[epigramm]]enartige Gedichte, die immer aus einer Strophe bestehen und nach einer bestimmten, doch mannigfach modifizierten [[Melodie]] gesungen werden. Dabei singt eine Person oder Partei die eine Strophe und eine andere Person oder Partei antwortet darauf.
- Stichwortsammlung zu Poesie (1068 Byte)
- Satire (7096 Byte)
- Aphorismus (3353 Byte)
- Anthologie (6223 Byte)
3: Der Begriff hat sich im 18. Jahrhundert allgemein für [[Sammlung]]en von Lyrik, Aphorismen, Erzählungen etc. durchgesetzt. Zusammenstellungen von [[Epigramm]]en gab es aber schon in der [[Antike]]. Im [[Hellenismus]] wurde "Anthologie" auch ein Titel für [[Gedicht]]sammlungen.
- Manierismus (8336 Byte)
- Friedrich Hölderlin (9967 Byte)
- Alexander Sergejewitsch Puschkin (9286 Byte)
- Philipp von Zesen (5560 Byte)
- Griechische Präpositionen (5037 Byte)
- Alan J. Perlis (1147 Byte)
- Epigramm (5729 Byte)
1: '''Epigramm''' (griech.), ursprünglich "Aufschrift" an einem Weihgeschenk, einem Grabmal, einem Kunstwerk etc., lediglich mit dem Zweck der Bezeichnung des Gegenstandes und dessen Bedeutung.
3: Später erhielten diese Inschriften eine poetische Erweiterung, indem sie in knappster Fassung des Sinnes, meist in Distichen, auch Gefühlen und Gedanken Raum gaben, welche sich an die betreffende Person, Handlung oder Begebenheit knüpften, und bildeten sich so zu einer selbständigen Dichtgattung heraus. [[Gotthold Ephraim Lessing|Lessing]] erklärt das Epigramm für ein Gedicht, in welchem nach Art der eigentlichen Aufschrift unsre Aufmerksamkeit und Neugierde auf irgend einen einzelnen Gegenstand erregt und mehr oder weniger hingehalten werden, "um sie mit Eins zu befriedigen".
5: ... ein Rätsel) durch einen scheinbaren Widerspruch gespannt, letzterer durch eine überrraschende Deutung des Sinnes herbeigeführt wird (daher auch der deutsche Name '''Sinngedicht''' für Epigramm). Begründer der epigrammatischen Kunst war [[Simonides von Keos]], dessen Epigramme, zum großen Teil für die Monumente der Kämpfer in den Perserkriegen gedichtet, Muster poetischer Auffassung sind und sich durch Schärfe des Gedankens und großartige Einfachheit auszeichnen. In der Folge fand das Epigramm die allgemeinste Pflege, und der poetische Sinn der Griechen entfaltete in dergleichen kleinen Gedichten noch lange eine große Anmut, Vielseitigkeit und Gewandtheit, auch nachdem ihnen die Kraft zu größeren Pro-Auktionen entschwunden war.
- Dichtung (9462 Byte)
- Anthologia Palatina (3196 Byte)
1: Die '''Anthologia Palatina''', auch '''Anthologia Graeca''' genannt, ist eine umfangreiche Sammlung griechischer Epigramme aus vorklassischer, klassischer, hellenistischer und byzantinischer Zeit.
3: [[Epigramm]]e, aus einem oder mehreren Versen, je einem [[Hexameter]] und einem nachfolgenden [[Pentameter]], bestehende Sinnsprüche zu den verschiedensten Themen, waren im alten Griechenland als Inschriften auf allerlei Gegenständen beliebt. Als leicht zu memorierende, kurze und doch formvollendete kleine Gedichte gehörten sie zum Untrerhaltungsrepertoire der gebildeten Kreise, entfernt vergleichbar den heutigen Witzen. Sie wurden bei allen denkbaren Anlässen, besonders bei festlichen Gastmählern ([...
5: ...ik auf einem [[Codex]] (Codex Marcianus 481), den im Jahre [[1299]] ein [[Byzantinisches Reich|byzantinischer]] Mönch namens [[Maximos Planudes]] in [[Konstantinopel]] aus dort vorhandenene älteren Werken abgeschrieben hatte. Ende des 16. Jahrhunderts wurde in der Heidelberger Schloßbibliothek ein älterer Codex (Codex Palatinus 23) wiederentdeckt, der um das Jahr 980 von vier Schreibern aus älteren Handschriften abgeschrieben worden war. Dieser Codex enthält in 15 Büchern fast sämtliche Epigramme, die auch der Codex des Planudes enthält. Dieser wird heute als Anthologia Planudea bezeichnet. Anthologia Palatina oder Anthologia Graeca wird jetzt die in dem Heidelberger Codex erhaltene, ältere Sammlung genannt.
- Martial (643 Byte)
3: Martial schrieb insgesamt 15 Bücher mit [[Epigramm]]en. Diese kurzen Gedichte sind manchmal lobend, meistens aber spöttisch und witzig, oft auch gemein und gelegentlich obszön. Sie bieten einen interessanten Einblick in die römische Alltagswelt und Gesellschaft. Er war mit [[Seneca]] und [[Plinius der Jüngere|Plinius dem Jüngeren]] bekannt.
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