| Burgfrieden - Verwandte ArtikelEs handelt sich hier um eine Übersicht die Definition, die dem Wissensgebiet Burgfrieden verwandt sind.Dieser Link führt Sie zum Artikel über Burgfrieden.Die Eng-verwandte Artikel behandeln direkt das Thema Burgfrieden. Dort finden Sie Burgfrieden Beschreibung. Wenn es sich um ein definierbares Objekt handelt muss es dort auch eine Burgfrieden Definition geben. Verweise zu den anderen Beschreibungen - in welchen es ebenfalls über Burgfrieden geht - befinden sich weiter unten.
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- Burgfrieden (2999 Byte)
1: Mit '''Burgfrieden''' wurde im [[Mittelalter]] das [[Friedensgebot]] bezeichnet, das in einer [[Burg]] bzw. in einer [[Stadt]] herrschen sollte. Absicht des Burgfriedens war es, [[Konflikt]]en und [[Fehde]]n unter den Bewohnern vorzubeugen beziehungsweise diese zu verhindern.
5: == Burgfriedenspolitik im Deutschen Reich während des 1. Weltkriegs ==
Beschreibungen, in welchen das Thema Burgfrieden angesprochen wird, aber nicht direkt behandelt.
Falls Sie in der oberen Artikel-Liste nichts passendes gefunden haben, können Sie folgende Artikel durchstöbern. Diese Artikel wurden ausgesucht, weil es dort ebenfalls um das Thema Burgfrieden geht. - Clara Zetkin (4056 Byte)
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands (34076 Byte)
- 4. August (8204 Byte)
- Kommunistische Partei Deutschlands (22926 Byte)
- Eduard Bernstein (3544 Byte)
- Rosa Luxemburg (15299 Byte)
- Karl Liebknecht (6957 Byte)
5: Liebknecht studierte [[1890]] bis [[1893]] Rechtswissenschaften und Nationalökonomie. [[1907]] beteiligte sich Karl Liebknecht an der Gründung der [[Sozialistische Jugendinternationale|Jugendinternationalen]]. [[1914]] stimmten er als einziger Abgeordneter des Deutschen [[Reichstag]]s, in dem er für die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] saß, gegen die Bewilligung der [[Burgfrieden|Kriegskredite]]. [[1915]] bildete er zusammen mit [[Rosa Luxemburg]] die Gruppe "Internationale", die später in [[Spartakusbund]] umbenannt wurde.
- Otto Braun (34844 Byte)
- Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (2698 Byte)
1: Die '''Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD)''' wurde nach der Spaltung der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] am 6.-8. April 1917 auf dem [[Gothaer Parteitag]] von vorwiegend linken Mitgliedern, vor allem der gegen den Krieg agitierenden "[[Gruppe Internationale]]" gegründet. Diese hatte sich in der Frage des [[Burgfrieden]]s, was die Zustimmung zu den [[Kriegskredite|Kriegskrediten]] im [[1. Weltkrieg]] beinhaltete, der Parteimehrheit widersetzt. Der andere Flügel wurde zur [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|MSPD]]. Am Gründungsparteitag nahmen Delegierte aus 91 sozialdemokratischen [[Wahlkreis]]organisationen und 15 [[Reichstag]]sabgeordnete teil. Hauptziel der USPD war es, die Fortsetzung des [[Krieg]]es zu verhindern. Bekannte Vertreter waren, neben den beiden Parteivorsitzenden [[Wilhelm Dittmann]] ...
- Friedensbewegung (15497 Byte)
- Wilhelm Pieck (4158 Byte)
- Kommunistische Partei (129076 Byte)
- Spartakusbund (4501 Byte)
4: [[Burgfrieden|Burgfriedenspolitik]] der Mutterpartei im [[1. Weltkrieg]], dem Liebknecht und [[Otto Rühle]] als SPD-[[Reichstag]]sabgeordnete bei ihrer Verweigerung der Zustimmung für die Kriegskredite [[1915]] Ausdruck verliehen hatten, worauf Liebknecht und andere Burgfriedensgegner aus der SPD ausgeschlossen worden waren.
- Burgfrieden (2999 Byte)
1: Mit '''Burgfrieden''' wurde im [[Mittelalter]] das [[Friedensgebot]] bezeichnet, das in einer [[Burg]] bzw. in einer [[Stadt]] herrschen sollte. Absicht des Burgfriedens war es, [[Konflikt]]en und [[Fehde]]n unter den Bewohnern vorzubeugen beziehungsweise diese zu verhindern.
5: == Burgfriedenspolitik im Deutschen Reich während des 1. Weltkriegs ==
- Eingemeindungen in die Stadt München (5901 Byte)
1: ...[[16. Jahrhundert]] gab es geringfügige Grenzkorrekturen und Vergrößerungen in kleinem Umfang. [[1724]] wurde der Burgfriedensbrief von 1460 durch [[Kurfürst]] [[Max Emanuel]] und den Kurprinzen Karl Albrecht erneuert. Damals wurde die Hirschau (heute [[Englischer Garten]]) aus dem Burgfrieden herausgenommen, weil sie als Jagdgebiet für den Kurfürsten dienen sollte. Als Ersatz wurden kleinere Mühlen dem Stadtgebiet einverleibt. Anfang des [[19. Jahrhundert]]s wurde mehrfach versucht, die Burgfriedensgrenze zugunsten der Stadt zu verändern, was jedoch misslang. Erst durch Verfügung der bayerischen Staatsregierung von [[1835]] und [[1836]], die jedoch erst [[1846]] vollzogen wurde, konnte das Stadtgebiet um das Gebiet des Englischen Gartens, den Exerzierplatz Marsfeld und mehrere Häuser auf der Neuhauser Heide, der Sendlinger Heide, an der Bogenhausener Brücke und aus dem Landgerichtsbezirk Au vergrößert werden.
- Kriegskredit (512 Byte)
3: Zu Kriegskrediten im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] siehe [[Burgfrieden]] und [[Karl Liebknecht]]
- Theobald von Bethmann Hollweg (4197 Byte)
- Konsumgenossenschaft (21688 Byte)
- Münchner Räterepublik (27199 Byte)
- Johann Knief (2086 Byte)
5: Knief trat 1906 der Sozialdemokratischen Partei bei und entwickelte sich bereits vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zu einem der Wortführer der "Bremer Linken" innerhalb der SPD. Im August [[1914]] wurde er eingezogen, aber nach der Teilnahme an Kämpfen an der Westfront wegen eines Nervenleidens wieder aus dem Militärdienst entlassen. Er bekämpfte entschieden die [[Burgfrieden]]spolitik der rechten SPD-Führung und begrüßte die Ablehnung der Kriegskredite durch [[Karl Liebknecht]] im Reichstag am 2. Dezember 1914. Nach seiner Genesung wurde er der anerkannte Führer der "[[Bremer Linksradikalen]]" von Ende [[1915]] an.
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